Ein Interview in der Luft…

Foto: Petra Krause

Mein Telefon klingelt. „Hallo, hier ist Olga von Wingly. Du bist ja einer unserer Vielflieger, und ich wollte mal fragen, ob du für ein kleines Interview mit den Kieler Nachrichten bereit wärst?“ „Klar, wenn ich auch mitfliegen darf…“
Ihr wisst ja, ich fliege für mein Leben gern, und nutze jede Gelegenheit, die sich mir bietet, die Welt von oben anzuschauen ,-)

Nach erfolgreicher Terminabstimmung mit Petra, Redakteurin der KN, und Mathias, dem Piloten, geht es dann Ende Juni endlich in die Luft. Genau gesagt, von EDHK (Kiel Holtenau) nach EDXO (Sankt Peter Ording) und zurück. Ein kleiner Hopser also. Geplant ist, diesen Ausflug mit der Cessna 172 (Hochdecker, also gut für Fotos) des Luftsportvereins Kiel zu unternehmen, aber dieses Fotos ist quasi die Vorahnung:

Batterie alle. Da hat jemand die Maschine nicht ordnungsgemäß abgestellt :-(
Glück im Unglück: Die Piper des Clubs war frei und flugbereit. Also die Skyhawk rausschieben…

…und Vorflugkontrolle an der Piper. Mit einer PA28 bin ich bisher auch noch nie geflogen, ausserdem hat sie ein paar PS mehr unter der Haube als „das fliegende Scheunentor“. Vorfreude!

Bei Kaiserwetter erstmal tanken.

Und los gehts! Hier ein Schulterblick im Querabflug der Piste 08, der Flughafen Kiel ist gut zu sehen…

…und Eindrehen in den Gegenanflug der 08 in Richtung Westen. Auf nach EDXO, erstmal am Nord-Ostsee-Kanal entlang.

Petra notiert fleißig mit, wenn gefunkt wird, und will auch sonst einiges über Pilot, Luftfahrt, Position und Flugzeug wissen. Ein Interview in der Luft.

Wir verlassen den Nord-Ostsee-Kanal ungefähr auf der Höhe der Ortschaft Offenbüttel. Im Hintergrund – obwohl es Richtung Westen immer diesiger wird – ist die Elbe zu sehen.

Zwischenlandung in Sankt Peter Ording. Steife Brise, tote Hose.

Weiter geht es zum berühmtesten Leuchtturm Deutschlands: Westheversand.

Ein Blick auf Husum Schwesing (EDXJ). Die versetzte Schwelle und der nicht mehr nutzbare Teil der Piste sind gut zu erkennen.

Schleswig. Vorne links Schloss Gottorf, dahinter der Wikingturm.

Querab der Militärflugplatz Schleswig (ETNS)

Detail am Rande: Ist halt eine Maschine aus den 70ern. Habe „Dallas“ in den Ohren und vor Augen.

Danke Petra, Mathias, D-EGIV und Wingly für diesen schönen Ausflug!

Bassig
Benjamin

P.S.: Ich fliege gerne bei euch mit. Meldet euch einfach! Gibt dann sicher auch ein paar schöne Fotos ,-)
P.P.S.: Flugplatzhund. Coole Socke. Genauso cool wie die Mädels und Jungs in der Elly Beinhorn Lounge!

Zwischendurch…

Zwischendurch drei Fotos vom Delvon Lamarr Organ Trio, fotografiert am 17.07. im Knust.

Nur soviel sei verraten: Eine Orgel, eine Gitarre, ein Schlagzeug. Das reicht.

More to come…

Bassig
Benjamin

 

Summertime, UEBERTRIBE, Knust

Yes, Summer in the City!

Einer der besten Clubs in Hamburg ist meiner Meinung nach das Knust – wenn wir Kaiserwetter haben, sowieso! Der Lattenplatz vor dem Knust ist eine coole Open-Air Location, wenn der Künstler nicht gerade „Helene“ mit Vornamen heißt ,-)
Außerdem eine willkommene, kuschelige Abwechslung nach dem Hurricane und dem Airbeat One
Glück gehabt: Die Band heißt „UEBERTRIBE


Und die Jungs spielen cleanen, klassischen und tighten Funk. Für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar – es fehlten mir ein bisschen die Überraschungen und Ausbrüche – aber gut, ich mache ja seit 1983 selber Musik, und habe seitdem das eine oder andere Funk-Lick selber gespielt :-)
Spaß gemacht hat es auf alle Fälle, nicht nur mir, sondern den Zuschauern…

…und der Band.

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Airbeat One

Wow. Eine Mega Party!!!

Zum ersten Mal für N-JOY auf dem Airbeat One unterwegs gewesen. Was für ein geiles Festival!
55.000 Technojünger trafen sich in Neustadt-Gleve bei feinstem Wetter (nicht zu warm, nicht zu kalt, kein Regen!) auf dem Sportflugplatz, um in einer gigantischen Kulisse fünf Tage fette Bassmassagen zu erhalten. Top-DJ’s, friedliches, freundliches Publikum, Licht und Ton vom Feinsten. Ok, bis auf die Momente der Stromausfälle – die haben aber niemanden so richtig gestört: Gesänge und Klatschrunden anstimmen, und entspannt abwarten.
Die Organisation auch freundlich und entspannt den Fotogs gegenüber eingestellt. Dank RFID-Bändchen gab es auch nirgendwo lange Wartezeiten. Cool.

Well, Bilder sagen mehr als Worte, also hinein ins Vergnügen! Viel Spaß ,-)

Ruhe vor dem Sturm. Auf dem Infield war noch nicht viel los. Sollte sich aber bald ändern :-)

Nebenan wurde mit vielen Seifenblasen schon fleißig aufgewärmt.

Und ab zum Infield.

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Das Ende.

Die Rose: Gewonnen auf dem Hamburger Dom als Trostpreis einer Tombola? Luftgewehrgeschossen mit einem guten Auge? Geangelt mit einem Magneten? Geschenkt bekommen? Erschlichen?

Und danach: Wurde die Rose achtlos verloren? Aus verschmähter Liebe weggeworfen? Aus Angst, dass der Lover entdeckt wird, frühzeitig entsorgt? Passt sie einfach nicht in das Farbkonzept der Wohnung? War es ein Abschiedsgeschenk an einen jungen männlichen Mitreisenden, der das Schaustellergewerbe verlässt, und seine Tasche unachtsam packte?

Der heutige Tag war voller Enden: Das Ende der Reeperbahn, das Ende der Selig-Tour (was für ein geiles Konzert, danke Jungs, you made my day!!!), und da stolpere ich auf dem Nachhauseweg über das Ende des Hamburger Doms. Daher nun eine Mini-Serie über das Ende.

Teil eins: Das Ende des Hamburger Doms, fotografiert im Eingang U-Bahn Feldstrasse, direkt neben dem Hamburger Dom. Und – auch wenn ich mein ganzes Nikon-Geraffel dabei hatte – mit meiner Fuji.

Morgen das nächste Ende.

Bassigst
Benjamin

P.S.: Keine Rose wurde für dieses Foto arrangiert.