Stephanie Hundertmark

20171122-BD4_4332

Vor langer Zeit habe ich Stephanie als Dozent auf einem Workshop in Celle  gefragt: „Und wann machst du deine erste Platte?“ Nun ist ihre zweite CD „Enjoy the View“ erschienen, und Stephanie präsentierte sie zusammen mit einer grossartigen (!) Band im Stage Club, Hamburg. Was für ein schönes Konzert, was für ein schöner Abend, was für eine schöne Platte!
So viele tolle Songs gehört, so viele alte Freunde getroffen – und Stephanies Mann, Lars, hat am Bass mit seinem coolen Ton, der unprätentiösen Spielweise sowie den schönsten verschleppten Triolen, die ich den letzten zehn Jahren gehört habe, all dem das Sahnehäubchen aufgesetzt :-)

20171122-BD4_4128
Ok, die Bläser-Section (Claas Überschär und Uwe Granitza) war auch tight und knackig, Heinz am Schlagzeug souverän wie man ihn kennt, Regy (ganz viel Spass!) lieferte zusammen mit  Lothar perfekt harmonisierende Backing Vocals, von Berthold Matschat an den Keyboards kamen erfrischend mal eben ‚outside‘ abgebogene und genau zum richtigen Zeitpunkt zurückgefundene Soli, und last but not least lieferte Joachim Schlüter eine coole Gitarre mit schönen Tragflächensounds ab. Aber als Bassist wiegen solche verschleppten Triolen eben etwas mehr, ihr versteht schon ,-)

Danke Stephanie für die Einladung!!!

So, genug gesabbelt, wer nicht da war: Selber reinhören, dabei Fotos anschauen. P.S.: Ich freue über jeden Kommentar!

20171122-BD4_4331
20171122-BD4_4328

Tighte Bläser sagte ich bereits…

20171122-BD4_4292

20171122-BD4_4271

20171122-BD4_4186

20171122-BD4_4182

Mehr Bilder / More Pictures / Weiterlesen / Continue Reading »

Hidden Orchestra, Knust

Leute, Leute… Hand hoch, wer war am 21.11. nicht beim „Hidden Orchestra“ im Knust? Ihr habt was verpasst. Ehrlich. Gemeinerweise werde ich euch jetzt zusätzlich Salz in die Wunde streuen, und ein paar schöne Bilder vom Abend zeigen. Tja. Wer das nicht erträgt, kann jetzt schnell das Browserfenster schließen. Klick.

bigbasspic_de-20171121-3905
Aber mal schön der Reihe nach.
Es gibt Momente, da bestimmt nicht der Kopf meinen Weg, sondern die Füße. Einfach treiben lassen und schauen, was die Welt mir zeigt. So auch eines Abends auf dem Nachhauseweg: Spontan an der Feldstrasse aus dem Bus ausgestiegen, und ehe ich mich versah stand ich vor meinem Lieblingsclub in Hamburg, dem Knust. Tür war offen, ein Teil der Crew schon da, ich also „Moin!“ rübergerufen, das November-Programm eingesteckt und einen Blick in den Saal geworfen. Aufbau, Einleuchten, mehrere Bands. Meinen Kumpel Jenne gesehen, der gerade einen Riser von nicht lecker aussehenden Flecken befreite, also „Halli! Hallo! Huch, was machst du denn hier???“, Geschichte von dem Kopf und den Füßen erzählt, mit ihm kurz über die kommenden Veranstaltungen gesprochen, und den Tipp bekommen, mir das Jazzhouse #4 mit dem Hidden Orchestra anzusehen. Zitat:

Dark orchestral textures, with field recordings, bass, and layers of drums and percussion.

Das ist doch genau eine meiner Kragenweiten – und so stand der Termin in meinem Kalender.

Apropos Jazzhouse
Am Abend des Konzertes habe ich erfahren, dass das Knust (damals noch in der Brandstwiete, habe selber dort gespielt) in den sechziger Jahren ‚Jazzhouse‘ hieß. Auszug von der Knust-Website:

Wer in Hamburg Mitte der sechziger Jahre an Modern Jazz interessiert war, ging in das Jazzhouse in der Brandstwiete. Dieser Club gilt als erster Veranstaltungsort in Hamburg, in dem fast alle zeitgenössischen Richtungen vertreten waren. Im August 1966 wurde das Jazzhouse mit einem Konzert von Albert Mangelsdorff eingeweiht. 1976 nennt sich der Club Knust, und dient als Spielstätte für alle Sparten der populären Musik.

Wow, seit 1983 bin ich in Hamburg und feiere diesen Club, aber das war mir neu – man lernt nie aus…

Vom Licht könnt ihr euch selber ein Bild machen, ich habe es abgefeiert, der Sound war (trotz zwei Trommlern) sehr ausgewogen, der Ned Steinberger Elektro-Kontrabass erfreute mich viele Male, Poppys Elektro-Geige war stellenweise berührend sentimental und Tom an den VJ-Reglern sorgte für das letzte Sahnehäubchen. Danke an Joe Acheson, Poppy Ackroyd, Jamie Graham, Tim Lane und Tom Lumen. Und natürlich an die Crew vom Knust :-)

So, jetzt aber: Letzte Gelegenheit, diese Seite zu verlassen, sind sehr viele Fotos – sortiert in zeitlicher, nicht inhaltlicher Abfolge…
Allen Anderen: Viel Spass! Hinterlasst gerne einen Kommentar, ob euch das zu viele Fotos sind, ob sie euch gefallen, wen ich unbedingt mal fotografieren sollte, und überhaupt.

bigbasspic_de-20171121-3353

bigbasspic_de-20171121-3371

bigbasspic_de-20171121-3375

bigbasspic_de-20171121-3389

bigbasspic_de-20171121-3404-2

bigbasspic_de-20171121-3412

bigbasspic_de-20171121-3417

bigbasspic_de-20171121-3424
Mehr Bilder / More Pictures / Weiterlesen / Continue Reading »

Selfie mit Hannes

Moin!

Gestern hatte ich den Auftrag die Pre-Show der „Royal Christmas Gala“ mit Sarah Brightman, meinen alten Freunden GregorianMario FrangoulisNarcisFernando Varela sowie einem grossartigen Orchester und Band zu fotografieren :-)

Wer mich und meine Arbeit als Fotograf kennt, weiß, dass ich es liebe mit meinen Fotos Geschichten zu erzählen, und Ereignisse aus meiner Sicht der Dinge zu dokumentieren – daher lasse es mir in einem solchen Falle nicht nehmen, frühzeitig anzureisen und auch „Behind the scenes“ Fotos zu machen…

Also stehe ich so rum und warte während des Einleuchtens und dem Soundcheck auf Menschen, Momente oder interessantes Licht… Und wer biegt um die Ecke: Mein alter Musikkollege Hannes Hoffmann :-) Kurzfristig für den – aus gesundheitlichen Gründen leider verhinderten – gebuchten Schlagzeuger auf diese Tour eingesprungen. Also großes Halli, Hallo und Freude über das unverhoffte Wiedersehen!

Und genau wegen dieser Freude habe ich viele Versuche unternommen, ein schönes Foto von Hannes zu bekommen – aber die Band stand immer im Dunkeln – Soundcheck und Einleuchten eben… Aber steter Tropfen höhlt den Stein, und hier ist es, voila!

Mein Selfie mit Hannes.

20171118-BD4_2660

Ach ja, ich mag die klassischen Selfies nicht. Daher oben rechts: Ich. Oder besser: Meine Haare, meine Cam, und mein heißgeliebtes 14-24 :-)

Bassig
Benjamin

P.S.: Viel Spass auf der Tour, guys – stay safe! Und more to come von diesem schönen Abend – nicht nur vom Soundcheck ,-)

Tini Thomsen’s Maxsax

Hach, da kramt man mal so in seinem WordPress, und – BÄMM – findet sich ein Beitrag, der ungepostet rumliegt…
Bei diesem bescheidenen, kalten Wetter sehr passend: Schon beim ersten Foto ist man – BÄMM – wieder im Sommer, an der frischen Luft und im Planten un Blomen, Hamburg, bei einem coolen Konzert mit netten Menschen: Tini Thomsen’s Maxsax. BÄMM!!!

(Ich empfehle beim Betrachten der Bilder diese Musik im Hintergrund)

20170903-BD4_0900

Mein alter und höchstgeschätzter Kollege Jost Nickel. Immer eine Freude „Mr. Time“ zu hören ,-)

20170903-BD4_0758

20170903-BD4_0761
20170903-BD4_0765
20170903-BD4_0770
20170903-BD4_0772

Mark Haanstra, Preci mit Flatwounds, cooler Sound. Das Spiralkabel mag ich auch sehr!

20170903-BD4_0781
20170903-BD4_0783

Tom Trapp, ebenfalls große intelligente Spielfreude :-)

20170903-BD4_0792-2
20170903-BD4_0806

Mehr Bilder / More Pictures / Weiterlesen / Continue Reading »

Well done, Wellbad!

Was für eine Dynamik!

Wellbad spielte im Knust auf, und sorgte mit ihrer unglaublichen Dynamik dafür, dass ich bei einem Rockkonzert mehrfach auf die „Quiet“-Auslösung meiner D4 umgeschaltet habe… Habe ich in den letzten Jahren so gut wie nie erlebt.

Daniel und der Band habe ich ein paar Fotos versprochen – dann sollt ihr auch was davon haben, verehrte bigbasspic.de-Betrachter :-)
Also dann: Viel Spaß beim Anschauen, und wenn Wellbad in eurer Nähe spielt: Vorbeigehen!

20171005-BD4_7195-2

20171005-BD4_7477-2
20171005-BD4_7201
20171005-BD4_7222
20171005-BD4_7282-2
20171005-BD4_7380

20171005-BD4_7402

20171005-BD4_7315
20171005-BD4_7465-2

Mehr Bilder / More Pictures / Weiterlesen / Continue Reading »

Dublin, Irish Steel Festival und Ophelia

Dublin! Endlich wieder einmal :-)

Als Bassist der Band „United Steel of Europe“ war ich zum Irish Steel Guitar Festival in Dublin geladen, ein meist großer Spass! Ein paar Tage vor und nach dem Festival war genug Zeit, mal wieder Land und Leute zu geniessen – natürlich auch mit meiner Kamera…

Ophelia wirbelte auch in Dublin so manches durcheinander – keine Busse oder Bahnen, Schulen und Unis geschlossen, und wenn sogar die Bars in Irland schließen, dann erwartet der freundliche Ire schon so einiges…

20171016-BD4_0043

20171016-BD8_1401

Mittagszeit:

20171016-BD4_9957
20171016-BD4_9954

20171016-BD8_1409
20171016-BD4_9946

Und ja, es war windig!

20171016-BD4_9947

Mehr Bilder / More Pictures / Weiterlesen / Continue Reading »