X Factor: Volker Schlag

Da schalte ich ahnungslos das Fernsehen ein, und auf dem Bildschirm erscheint: Volker! Ok, nicht so wie hier:

Volker Schlag

Mit Volker habe ich mich erst gestern zu einem neuen Fotoshoot verabredet. Ich sage nur „Volker, sein Motorrad und seine Gitarre“. Schon bei den letzten beiden Sessions hatten wir viel Spaß, ich freue mich drauf ;- )

Und hej, Volker ist (verdient!) bei X Factor weiter, Glückwunsch – ich drücke dir feste die Daumen, mein Guter!

Mehr Fotos von Volker findet ihr hier.

Und wer es nicht gesehen hat: Volkers Auftritt bei X Factor.

Bassig
Benjamin

P.S.: Auch wenn Till Brönner sich auf meine FB-Anfrage noch nicht zurückgemeldet hat: Die Fotos haben ihm gefallen, sagt Volker ,-)

Abschiedskonzert The Streets, Hamburg

Letzten Freitag war ich mal wieder in Sachen „Three Songs, No Flash“ unterwegs – bei dem Abschiedskonzert von Mike Skinner und seinem Projekt „The Streets“ auf Kampnagel in Hamburg.

Leider durften die Fotografen nicht in den Graben, also stand ich mit den „Erste-Reihe“-Fans in derselben. Das war aber trotz der drei Jungs direkt hinter mir ok – die hatten anscheinend schon gehörig vorgeglüht oder vorgedampft („Mikeeee!“ Miiikeeeeeee!“ – ich musste die Stöpsel vorzeitig reinstecken!). Die anderen Menschen um mich herum reisten aus ganz Deutschland zu diesem letzten Konzert an, links neben mir von irgendwo bei Halle, rechts von mir aus München. Und alle waren gut drauf. Gute Vibes, gute Stimmung („Miiiiikeeeeeee!“). Und los gings: Die ersten drei Songs waren geil, „Miiikeeee“ und die Band waren gut drauf, aber da N-JOY die Bilder zeitnah brauchte, und ich ja als Fotograf anwesend war, musste ich mich vorzeitig aus der ausverkauften Halle schälen. Schade…

So, nun aber was auf die Augen. Den Link zum Bericht und zur Diashow bei N-JOY findet ihr unten.

Mike Skinner mit The Streets live @ Kampnagel, Hamburg

The Streets live @ Kampnagel, Hamburg
Mike Skinner mit The Streets live @ Kampnagel, Hamburg

The Streets live @ Kampnagel, Hamburg
Mike Skinner mit The Streets live @ Kampnagel, Hamburg
Mike Skinner mit The Streets live @ Kampnagel, Hamburg
Mike Skinner mit The Streets live @ Kampnagel, Hamburg
Mike Skinner mit The Streets live @ Kampnagel, Hamburg

Mike Skinner mit The Streets live @ Kampnagel, Hamburg

Mike Skinner mit The Streets live @ Kampnagel, Hamburg

Hier der versprochene Link zum ausführlichen Konzertbericht und mehr Fotos bei N-JOY.

Bassigst
Benjamin

Menschen, Schiffe, Wohnmobile

Oder: Manchmal kommt es anders, als man denkt.

Letzten Samstag schien die Sonne. Sonne wie Sommer. Und nicht Sommer wie Regen.

Um meinen Serotonin-Haushalt wieder ein bisschen auf Vordermann zu bringen, ohne mir dabei eine von diesen giftigen Bananen-Spinnen ins Haus zu holen, ließ ich mich an diesem Tag einfach durch meine Heimatstadt – meine Perle! – treiben. Unter dieser Sonne, die keine Wolke war.
Nach einem kleinen Einkauf erst zufällig einen alten Freund besucht, dann treibend in irgendeinen Bus gestiegen, um irgendwo rauszukommen. Glücksgefühle eines CC-Karten-Inhabers mit Freizeit. Dummerweise irgendwo im Nirgendwo umsteigen müssen, wo es einem nicht gefällt. Gehört zu diesem Konzept dazu. Um dann an einer weiteren Endhaltestelle im Nirgendwo ausgeworfen zu werden – „Nirgendwo“ und „Endhaltestelle“ liegen in Hamburg manchmal praktischerweise in der Nähe der Elbe, und in diesem Falle war all das sogar in der Nähe eines Fähranlegers. Versprach der Busfahrer.

Irgendwie muss ich mich dann verlaufen haben, oder „Nähe“ ist relativ, aber schön war es trotzdem. Schön grün, schön waldig, schön matschig, schöne Hundehaufen. Trotz der Hindernisse der Natur habe ich es doch zurück in die Zivilisation geschafft, und fand mich schließlich am Anleger Teufelsbrück wieder. Die Fähre fuhr. Also auf dieselbe warten, weiter Serotonin auftanken, damit ich auch in den nächsten Tagen noch kraftvoll lachen kann, und ab geht die Luzi. Umsteigen in Finkenwerder, dichtes Gedrängel (Ermahnende Worte des Kapitäns durch mittenbetonende Lautsprecheranlage: „Würden sie bitte mal die aussteigenden Passagiere durchlassen!“) gefolgt von hektischem Überholen auf ca. 100m Laufstrecke zum anderen Schiff (Hoffnungs-Denkblase der Mitreisenden: „Vielleicht gibt es noch einen Sitzplatz an Deck?“).

Es gab natürlich keinen Sitzplatz mehr, aber das bin ich als „Öfter-Fahrer“ (oder bin ich dort ein „Öfter-Fährer“?) gewohnt. Hauptsache, die Mitreisenden liefern einen schönen Vordergrund, und ab und zu kann man die Nase und die Cam in Fahrtrichtung halten…

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Dies sind zwei der Gründe, warum ich Hamburg liebe.

Gestört wurde diese Idylle dann aber von einer harschen Ansage kurz vor dem Anleger Altona (Fischmarkt): „Alle aussteigen, diese Fahrt endet hier, Landungsbrücken sind komplett gesperrt!“  Auch wenn ich ein positiv denkender Mensch bin, kam in mir direkt ein mulmiges Gefühl hoch – dem musste nicht so sein, denn ein freundlicher HADAG-Mitarbeiter erklärte: „Die Queen Mary kommt!“.

Ok. Ich war eigentlich – und schon mit Verspätung, s.o. – auf dem Weg zu einer Party, aber hatte die QM2 noch nie beim Ein- oder Auslaufen gesehen, sondern immer nur ihr Horn gehört. (Musikerfrage: Wer würde ein so lautes Horn bauen, das zwei Töne im Intervall einer kleine Sekunde mit maximalem Schalldruck über die Fans pustet, ziemlich laut, ziemlich tief??? Na? Ein Bassist, hehe : )

Scherz beiseite, ich war spät dran, und musste Land gewinnen. Also zu Fuß am Fischmarkt vorbei in Richtung U-Bahn Landungsbrücken. Dabei passiert man einen großen Parkplatz, auf dem es auch einen Bereich für Wohnmobile gibt. Und Wohnmobile standen dort zu Hauf. Und während ich an denen vorbeihechtete, fielen sie mir auf.

Menschen die auf ein Schiff warten – zwischen Wohnmobilen.

Ich konnte nicht anders, ich habe sie fotografiert. Quasi als Tribut an die QM2.

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Die Brückenterrassen der MBX-Bar.

Letzten Samstag wurde DIE neue coole Location an der Sternbrücke eröffnet: Die „Brückenterrassen“ der MBX-Bar, direkt an der Kreuzung Max-Brauer- / Stresemannstraße gelegen – mittendrin statt fast dabei. Kann man sogar aus der S-Bahn sehen.

Brückenterrassen MBX Bar © Torsten Brumm 2011

Foto © Torsten Brumm

Jahrelang war diese Ecke nur ein verwildertes Grundstück, und jetzt befindet sich dort eine Open-Air-Bar, der man ansieht, mit wie viel Liebe, Herzblut und Ideenreichtum sie gebaut wurde. Ich habe das Entstehen schon längere Zeit als Zaungast verfolgt, und fragte den Chef am Donnerstag, ob ich bei der Eröffnungsparty ein paar Fotos machen dürfe. Er gab sein OK, und ich schmiedete einen Plan für den Abend.

Kleiner Rückblick: Vor kurzem habe ich ein gebrauchtes iPad erworben, um damit meine Fotos zu zeigen, auch gerne ’straight-out-of-cam‘. Seit dem letzten iOS-Update kann man aber bekanntlich keine externen Cardreader mehr am iPad betreiben, weil Apple die Stromversorgung des Ports softwareseitig von 100 auf 20 mA gedrosselt hat. Danke, Apple! Gottseidank kam vor ein paar Tagen endlich mein Micgadget Cardreader aus Hongkong, damit kann ich nun Bilder direkt von meinen CF-Karten laden, und sofort zeigen.

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Genau das wollte ich an diesem Abend im Live-Einsatz testen. Außerdem renne ich ja für meine Serie ‚head. hands. feet.‚ fast jeden Tag mit einem kleinen mobilen Studio durch die Gegend, warum also nicht auch an diesem Abend? Also sozusagen die ‚Eine Lampe – Schnelle Fotos – Direkt zeigen – Let’s Party!‘ – Session.

Torsten war auch dabei, insgeheim hatte ich gehofft, das Strobisten-Gen in ihm zu triggern, aber er mag leider immer noch keine Blitze… Er hat trotzdem ein paarmal die Lampe gehalten („Mach hin, wird schwer!“), vielen Dank dafür!!!  Na, dann gehen wird im Gegenzug demnächst mal eine Runde Street mit Avail-Light fotografieren :- )

Noch ein Rückblick: Ich freue mich über die Entwicklung des letzten halben Jahres. In meinem Blogpost vom 1. Februar 2011 habe ich mir vorgenommen, mehr Menschen zu fotografieren und hier zu zeigen. Und ein halbes Jahr später versuche ich für jeden Monat ein aufwändigeres People-Shoot à la ‚Mehl nach Boizenburg tragen‚ einzuplanen (Rock AND Roll, Baby!) – und ich genieße es, Menschen und Gefühle in einem Bild festzuhalten, im Studio, bei ihrer Hochzeit, on Location, oder eben auf einer Party.

Und damit sind wir am Samstagabend angekommen. Der verrückte Fotograf mit der Lampe und dem iPad ist da.

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OK, Spaß beiseite. Jetzt: One Light, kein Tüddel, schnelle Fotos.

John

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So, die Bilder von John aufs iPad gespielt, und ab da war es ein Selbstläufer: Alle wollten schauen, alle wollten Fotos ,- )

Sophie

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Kameras syncen. The bassplayer way.

Wenn man wie ich öfter mit mehren Fotografen oder mit mehreren Kameras bei einem Event unterwegs ist, ist es äußerst störend, wenn die Cams nicht auf die gleiche Zeit eingestellt sind, besonders, wenn man die Fotos nachher in einer Slideshow oder einer Online-Galerie zeigen möchte.

Ich habe mir da einen kleinen Bassisten-Trick ausgedacht:
1) Eine Cam als Zeit-Master bestimmen.
2) Mit jeder Cam, die synchronisiert werden soll, ein Foto von den Zeiteinstellungen der Master-Cam machen.

So kann ich in Lightroom im Nachhinein die Capture-Time der Fotos angleichen. Das geht ganz einfach! Ich nutze Lightroom – meine Software für die Entwicklung meiner RAWs – allerdings in Englisch, daher kann ich hier nur die englischen Menueinträge nennen und zeigen :- )

Erst mal das Bild in LR anzeigen:

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Jetzt habt ihr die Master-Zeit im Bild, und könnt einfach alle Bilder der Kamera, mit der ihr dieses Foto gemacht habt, an diese Zeit angleichen :- )

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Dazu im Library-Modus alle Bilder der zu korrigierenden Cam auswählen. ACHTUNG: Das ‚aktive‘ Bild muss euer Referenz-Bild sein!!! (Ist im Galerie-Mode etwas heller als die anderen markiert)
Nun im rechten Abschnitt ‚Meta‘ auf das Icon rechts neben „Capture Time“ clicken (1). Ein Fenster geht auf. Oberster Punkt ist ausgewählt: „Adjust to a specified date and time“ (2). Gut so.
Dann im unteren Feld „Corrected Time“ auf die Minuten / Sekunden clicken und genau die Zeit, die ihr im Menu der fotografierten Master-Cam seht, eingeben, in meinem Beispiel also statt 21:36:15 jetzt 21:35:19 eintragen. Dann „Change All“ (4) clicken, und ALLE Bilder dieser Cam werden um die Differenz der Cams – bei mir um 56 Sec – verschoben.

Voila! Der Slideshow steht nichts im Wege.

Bassig
Benjamin

Mehl nach Boizenburg tragen

Nicht Eulen nach Athen. Sondern Mehl nach Boizenburg.
Nicht Schlager, sondern Rock ’n‘ Roll!
Es muss stauben, Baby…

Versprechen muss man halten. Endlich konnte ich ein Shooting machen, das ich im Januar 2011 nach diesem Foto zugesagt hatte:

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Bisher fehlte mir die zündende Idee, wie die Fotos mit Katharina aussehen könnten, also schickte ich kurzerhand folgende eMail:

Schicke mir doch mal fünf Begriffe, die dir für deine Fotos wichtig sind, also so was wie ‚hell/dunkel‘, ‚bunt/bw‘, ‚portrait/on location‘, oder so, was auch immer… Lass deinen Gedanken freien Lauf!

Und bekam diese Antwort:

– on location: gerne auch draußen
– bunt: vielleicht sogar sehr bunt. knallige farben fänd ich toll
– hell.
– meine bisherigen fotos sind sehr „brav“. etwas ausgeflippter würde mir gefallen.

Da sprudelte es in meinem Kopf.
On Location: Zufall ist, was fällig ist. Torsten hatte mir Fotos von einer Location geschickt, die nicht nur lecker aussah, sondern in der man auch „rumsauen“ kann (Zitat). Außerdem ist ein Dach überm Kopf ist bei dem momentanen ‚Sommer‘ von Vorteil…
Bunt: Kein Problem. Ich sehe im Moment so viele auf die gleiche Art desaturierte Bilder in gleicher Tonalität um mich herum, da muss man gegenhalten!
Hell: DAS ist nicht schwierig. Ffffummmppp… Bieeep…
Nicht so brav: Sollte für einen alten Rock ’n‘ Roller kein Problem sein – nur hinterher das Studio putzen müssen ist keine Option.

So schlimm sollte es gar nicht werden, aber gestaubt hat trotzdem gewaltig, aber dazu später. Erst mal war es ein gesittetes Shooting, abwechselnd umrahmt von Avail-Light, nackten Blitzen, meiner Lieblings-Softbox, meinem Lieblings-Schirm (der bisher mehrere Stürze erlitten hat, aber trotzdem noch eine gute Figur macht!) und meinem Lieblings-Reflektor. Und einer Location, die ich gerne als Studio hätte, würde sie nicht in Boizenburg liegen. Mehr zur Lage wird aber  – da hilft kein Betteln und kein Beten – hier nicht verraten :- )

Genug geredet, Bilder her! Wie so oft war kein Photoshop im Spiel, dafür R’n’R in LightRoom, und nun urteilt selbst.
Ach ja, ich freue mich immer über eure Kommentare! Das Formular findet ihr unten :- )

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Aber hej, desaturiert geht auch:

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Manchmal muss man einem Model zu Füßen liegen…

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Ina Pross

Vor zwei Monaten hatte ich das große Vergnügen, einige Stunden mit Ina und meiner Kamera durch die Gegend zu ziehen. Seitdem liegt der Katalog mit den Fotos dieses Nachmittags unveröffentlicht auf meiner Festplatte – eigentlich ziemlich schade, finde ich. Daher hier jetzt ein paar Bilder des Shoots. (Fotografiert ohne Assistenten und entwickelt ohne Photoshop :- )

An dieser Stelle vielen Dank an Ramon, Marco, Sebastian, Torsten und Malte für konstruktive Kritik und wertvolle Tipps!

Wie immer freue ich mich über jeden Kommentar. Viel Spaß!

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