Miu, Fuji, Knust

Freitag habe ich mir meine kleine X-T2 geschnappt und mit ihr zusammen Miu im Knust besucht. Die D4 zerrte immer noch an der Schulter, aber hier möchte ich heute nur die Bilder der Fuji zeigen – aus Begeisterung. Neben meinem 23mm / 2.0 konnte ich auch das 56mm / 1.2 nutzen – ich bekam es von meinem Kollegen Jörg kurz vor dem Gig für ein paar Songs in die Hand gedrückt. Vielen Dank dafür!!!

Einige der Fotos hier sind straight out of cam, bei einigen habe ich ein kleines bisschen an der WB gedreht, und wieder andere sind aus den RAWs entwickelt. Seht selbst…

Und bevor ich es vergesse:
Miu und Band waren super, das Knust voll und gut gelaunt, Licht und der Ton wie immer spitze. Danke Miu, danke Knust. Und danke Fuji.
Hinterlasst gerne einen Kommentar :-)

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Was für ein Spass!

Eigentlich sitze ich gerade an mehreren Posts mit Konzertfotos, aber das Wetter (keine Wolke am Himmel!) trieb mich mit meinem neuen kleinen Baby hinaus. Und das war auch gut so – wir hatten bannig Spaß! So langsam kommen wir beide auf Tempo, ich bin zuversichtlich ,-)

Los ging es in der Schanze…

…und dann weiter mit dem Bus Richtung Elbe, mit einem kleinen Umweg über die östliche Seite des Jenisch Parks.

Mein erster Rauhreif des Jahres.

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Hamburg, Sonne und mein neues Baby

Grau in grau ist ja diesen Winter angesagt. Zumindest am Himmel… Um so größer war meine Freude, als sich gestern die Sonne dann doch noch einmal zeigte – und Hamburg, meine Perle, erstrahlen ließ.

Eigentlich wollte ich nur kurz einkaufen, aber als ich kurz vor dem Rödingsmarkt meinen Blick dem Fleet vor dem Steigenberger zuwandte: Welches Licht! Welche Farben! Und schon war ich raus aus dem Bus.

Bin aber nicht alleine ausgestiegen, denn ich hatte mein neues Baby dabei. Schon länger suchte ich etwas kleines – aber feines – Spielloses (und damit auch lautloses!) für bestimmte Situationen. Das kleine Schwarze sozusagen… Habe mir auf der Hausmesse bei Wiesenhavern dann verschiedene Sony-, Olympus- und Fuji-Bodies angesehen, aber so richtig schick (und sexy) fand ich eigentlich nur die X-T2. Der Cursor (à la D4) tat sein übriges… Ist ja bei Kameras wie bei Bässen: In die Hand nehmen, und schauen, ob und wie das Instrument oder der Body mit einem spricht ,-)

Als die X Roadshow kurz danach in Hamburg zu Gast war, konnte ich die Kamera mit verschiedenen Objektiven ein paar Stunden in Ruhe und im kalten Hamburger Schmuddelwetter testen. Da war es um mich geschehen, und so kam was kommen musste: Der Adventsmann brachte mir zwei schwarze Kartons mit einem großen X drauf ins Haus – eine Fuji X-T2 mit dem 23/2.0 (=35mm KB).

Leute, Leute, ich bin zwar ‚Late to the party‘ was die X-T2 angeht, aber das schmälert meinen Spass in keinster Weise. Nach den ersten Anpassungen der verschiedenen (vielen, und zwar fast alle individuell belegbaren) Knöpfe fühlt sie sich schon an wie eine Mischung einer geschrumpften D4 (ähnlich ergonomisch, und keine, wirklich gar keine Angst vor hohen ISO) und meiner D800 (anfänglich genau so zickig, was aber zu 80% an mir lag). OK, ich forsche – und entdecke etwas Neues – immer noch jeden Tag, fasse mir jedes mal an den Kopf wenn ich die Speicherkarten über „USER SETTING“ (!?!) formatiere, und wühle mich öfter durch die Menus als mir lieb ist. Apropos Menus: Braucht man zum fotografieren eigentlich gar nicht, alle wichtigen Einstellungen (Blende, Zeit, ISO, Fokus-Punkt und -Mode, Shutter, …) sind direkt über sehr ergonomische Räder und (für mich etwas zu kleine, aber ich gewöhne mich dran) Knöpfe erreichbar. Für die wichtigen Dinge im Leben muss man nicht ins Menu wie bei der Sony…

Und dann die Bildqualität… Ich war (und bin) ja schon von meiner X100 (mittlerweile etwas betagt, kein S, F oder T) begeistert, was diese angeht. Aber die X-T2 legt da echt noch einen drauf. Habe gerade die Custom Menus für mich entdeckt, und erst mal ein paar Presets angelegt: Großer Spass, großes Kino! Und was ihr Tempo angeht, ist sie eine Profi-Cam… Außerdem wetterfest, zwei Kartenslots, usw., usw… Tests und Tec-Spec bitte woanders lesen. Ach, sagte ich „sie“? Ja, sie ist meine erste Cam, die einen Namen hat: Lucy. Und wenn sie zickt, dann eben Luzi.

Genug geschrieben, jetzt ein paar Schnappschüsse en passant. Hamburg, Sonne, und mein neues Baby. Die Farben sind Ausdruck meiner großen Freude. Wem es zu bunt ist, mag dies gerne in einem Kommentar schreiben. Wem nicht, auch sehr gerne! Nun aber viel Spaß!!!

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Happy Nikolausi!

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Irgendwie in der Tone Curve von Lightroom verklickt, und spontan gut gefunden!
Habe viel Spass mit meiner neuen X-T2 – fühlt sich wie eine moderne Miniaturversion meiner trusty Nikon D4 an. Ich habe lange keine Kamera mehr in den Händen gehabt, die so ergonomisch und sexy ist :-)

Euch einen bassigen Nikolaus!
Benjamin

P.S.: Wer hier mitliest, weiß, dass ich keine Equipment-Tests poste (puuh!). Einzige Ausnahme bisher: Ein „What’s in my bag“ ,-)
P.P.S.: Bist du Fuji-Shooter in Hamburg? Lass uns gerne austauschen!
P.P.P.S.: Eins für die Adventszeit und aufgrund meiner Liebe für kleine Flugzeuge hinterher:

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Stephanie Hundertmark

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Vor langer Zeit habe ich Stephanie als Dozent auf einem Workshop in Celle  gefragt: „Und wann machst du deine erste Platte?“ Nun ist ihre zweite CD „Enjoy the View“ erschienen, und Stephanie präsentierte sie zusammen mit einer grossartigen (!) Band im Stage Club, Hamburg. Was für ein schönes Konzert, was für ein schöner Abend, was für eine schöne Platte!
So viele tolle Songs gehört, so viele alte Freunde getroffen – und Stephanies Mann, Lars, hat am Bass mit seinem coolen Ton, der unprätentiösen Spielweise sowie den schönsten verschleppten Triolen, die ich den letzten zehn Jahren gehört habe, all dem das Sahnehäubchen aufgesetzt :-)

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Ok, die Bläser-Section (Claas Überschär und Uwe Granitza) war auch tight und knackig, Heinz am Schlagzeug souverän wie man ihn kennt, Regy (ganz viel Spass!) lieferte zusammen mit  Lothar perfekt harmonisierende Backing Vocals, von Berthold Matschat an den Keyboards kamen erfrischend mal eben ‚outside‘ abgebogene und genau zum richtigen Zeitpunkt zurückgefundene Soli, und last but not least lieferte Joachim Schlüter eine coole Gitarre mit schönen Tragflächensounds ab. Aber als Bassist wiegen solche verschleppten Triolen eben etwas mehr, ihr versteht schon ,-)

Danke Stephanie für die Einladung!!!

So, genug gesabbelt, wer nicht da war: Selber reinhören, dabei Fotos anschauen. P.S.: Ich freue über jeden Kommentar!

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Tighte Bläser sagte ich bereits…

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Hidden Orchestra, Knust

Leute, Leute… Hand hoch, wer war am 21.11. nicht beim „Hidden Orchestra“ im Knust? Ihr habt was verpasst. Ehrlich. Gemeinerweise werde ich euch jetzt zusätzlich Salz in die Wunde streuen, und ein paar schöne Bilder vom Abend zeigen. Tja. Wer das nicht erträgt, kann jetzt schnell das Browserfenster schließen. Klick.

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Aber mal schön der Reihe nach.
Es gibt Momente, da bestimmt nicht der Kopf meinen Weg, sondern die Füße. Einfach treiben lassen und schauen, was die Welt mir zeigt. So auch eines Abends auf dem Nachhauseweg: Spontan an der Feldstrasse aus dem Bus ausgestiegen, und ehe ich mich versah stand ich vor meinem Lieblingsclub in Hamburg, dem Knust. Tür war offen, ein Teil der Crew schon da, ich also „Moin!“ rübergerufen, das November-Programm eingesteckt und einen Blick in den Saal geworfen. Aufbau, Einleuchten, mehrere Bands. Meinen Kumpel Jenne gesehen, der gerade einen Riser von nicht lecker aussehenden Flecken befreite, also „Halli! Hallo! Huch, was machst du denn hier???“, Geschichte von dem Kopf und den Füßen erzählt, mit ihm kurz über die kommenden Veranstaltungen gesprochen, und den Tipp bekommen, mir das Jazzhouse #4 mit dem Hidden Orchestra anzusehen. Zitat:

Dark orchestral textures, with field recordings, bass, and layers of drums and percussion.

Das ist doch genau eine meiner Kragenweiten – und so stand der Termin in meinem Kalender.

Apropos Jazzhouse
Am Abend des Konzertes habe ich erfahren, dass das Knust (damals noch in der Brandstwiete, habe selber dort gespielt) in den sechziger Jahren ‚Jazzhouse‘ hieß. Auszug von der Knust-Website:

Wer in Hamburg Mitte der sechziger Jahre an Modern Jazz interessiert war, ging in das Jazzhouse in der Brandstwiete. Dieser Club gilt als erster Veranstaltungsort in Hamburg, in dem fast alle zeitgenössischen Richtungen vertreten waren. Im August 1966 wurde das Jazzhouse mit einem Konzert von Albert Mangelsdorff eingeweiht. 1976 nennt sich der Club Knust, und dient als Spielstätte für alle Sparten der populären Musik.

Wow, seit 1983 bin ich in Hamburg und feiere diesen Club, aber das war mir neu – man lernt nie aus…

Vom Licht könnt ihr euch selber ein Bild machen, ich habe es abgefeiert, der Sound war (trotz zwei Trommlern) sehr ausgewogen, der Ned Steinberger Elektro-Kontrabass erfreute mich viele Male, Poppys Elektro-Geige war stellenweise berührend sentimental und Tom an den VJ-Reglern sorgte für das letzte Sahnehäubchen. Danke an Joe Acheson, Poppy Ackroyd, Jamie Graham, Tim Lane und Tom Lumen. Und natürlich an die Crew vom Knust :-)

So, jetzt aber: Letzte Gelegenheit, diese Seite zu verlassen, sind sehr viele Fotos – sortiert in zeitlicher, nicht inhaltlicher Abfolge…
Allen Anderen: Viel Spass! Hinterlasst gerne einen Kommentar, ob euch das zu viele Fotos sind, ob sie euch gefallen, wen ich unbedingt mal fotografieren sollte, und überhaupt.

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