Hamburg, Sonne und mein neues Baby

Grau in grau ist ja diesen Winter angesagt. Zumindest am Himmel… Um so größer war meine Freude, als sich gestern die Sonne dann doch noch einmal zeigte – und Hamburg, meine Perle, erstrahlen ließ.

Eigentlich wollte ich nur kurz einkaufen, aber als ich kurz vor dem Rödingsmarkt meinen Blick dem Fleet vor dem Steigenberger zuwandte: Welches Licht! Welche Farben! Und schon war ich raus aus dem Bus.

Bin aber nicht alleine ausgestiegen, denn ich hatte mein neues Baby dabei. Schon länger suchte ich etwas kleines – aber feines – Spielloses (und damit auch lautloses!) für bestimmte Situationen. Das kleine Schwarze sozusagen… Habe mir auf der Hausmesse bei Wiesenhavern dann verschiedene Sony-, Olympus- und Fuji-Bodies angesehen, aber so richtig schick (und sexy) fand ich eigentlich nur die X-T2. Der Cursor (à la D4) tat sein übriges… Ist ja bei Kameras wie bei Bässen: In die Hand nehmen, und schauen, ob und wie das Instrument oder der Body mit einem spricht ,-)

Als die X Roadshow kurz danach in Hamburg zu Gast war, konnte ich die Kamera mit verschiedenen Objektiven ein paar Stunden in Ruhe und im kalten Hamburger Schmuddelwetter testen. Da war es um mich geschehen, und so kam was kommen musste: Der Adventsmann brachte mir zwei schwarze Kartons mit einem großen X drauf ins Haus – eine Fuji X-T2 mit dem 23/2.0 (=35mm KB).

Leute, Leute, ich bin zwar ‚Late to the party‘ was die X-T2 angeht, aber das schmälert meinen Spass in keinster Weise. Nach den ersten Anpassungen der verschiedenen (vielen, und zwar fast alle individuell belegbaren) Knöpfe fühlt sie sich schon an wie eine Mischung einer geschrumpften D4 (ähnlich ergonomisch, und keine, wirklich gar keine Angst vor hohen ISO) und meiner D800 (anfänglich genau so zickig, was aber zu 80% an mir lag). OK, ich forsche – und entdecke etwas Neues – immer noch jeden Tag, fasse mir jedes mal an den Kopf wenn ich die Speicherkarten über „USER SETTING“ (!?!) formatiere, und wühle mich öfter durch die Menus als mir lieb ist. Apropos Menus: Braucht man zum fotografieren eigentlich gar nicht, alle wichtigen Einstellungen (Blende, Zeit, ISO, Fokus-Punkt und -Mode, Shutter, …) sind direkt über sehr ergonomische Räder und (für mich etwas zu kleine, aber ich gewöhne mich dran) Knöpfe erreichbar. Für die wichtigen Dinge im Leben muss man nicht ins Menu wie bei der Sony…

Und dann die Bildqualität… Ich war (und bin) ja schon von meiner X100 (mittlerweile etwas betagt, kein S, F oder T) begeistert, was diese angeht. Aber die X-T2 legt da echt noch einen drauf. Habe gerade die Custom Menus für mich entdeckt, und erst mal ein paar Presets angelegt: Großer Spass, großes Kino! Und was ihr Tempo angeht, ist sie eine Profi-Cam… Außerdem wetterfest, zwei Kartenslots, usw., usw… Tests und Tec-Spec bitte woanders lesen. Ach, sagte ich „sie“? Ja, sie ist meine erste Cam, die einen Namen hat: Lucy. Und wenn sie zickt, dann eben Luzi.

Genug geschrieben, jetzt ein paar Schnappschüsse en passant. Hamburg, Sonne, und mein neues Baby. Die Farben sind Ausdruck meiner großen Freude. Wem es zu bunt ist, mag dies gerne in einem Kommentar schreiben. Wem nicht, auch sehr gerne! Nun aber viel Spaß!!!

So, hier endet der kleine Ausflug ins Licht. Aber ich möchte euch noch ein paar Momente und Dinge zeigen, die ich in den beiden vorangegangenen Tagen vors Objektiv geraten sind. Zum Beispiel der Abstieg in die Unterwelt :-)

Bassig
Benjamin

P.S.: Einen guten Rutsch und ein gesundes, spassiges und erfolgreiches 2018! Mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen…