Christophe

Vor zwanzig Jahren durfte ich mit einem Bass in den Händen über 30.000 Zuschauer in Stadien mit meinem Groove versorgen.
Vor zwei Wochen durfte ich mit einer Kamera in den Händen einem Musiker-Kollegen gegenübersitzen und Fotos von ihm machen.

undefined

Diese doch sehr unterschiedlichen Momente in meinem Leben haben für mich trotzdem viel gemein: Energie, Emotion, Timing & Kommunikation. Vielleicht fahre ich deswegen seit einem Jahr so darauf ab, Menschen zu fotografieren und versuche auch, sie zu portraitieren. Als Bassist natürlich sehr gerne Musiker und Bands ,-)

Christophe kenne ich schon lange, und der Zufall wollte es, daß wir uns vor etwas über einem Jahr nach längerer Zeit wieder trafen, als ich ich mit meiner neuen gebrauchten D300 im Viertel unterwegs war. Ich knipste ein paar Fotos auf seinem Gig in der Bar 227, hier mein Lieblings-Scherenschnitt-Schnappschuss dieses Abends:

undefined

Etwas über ein Jahr später mag ich diese extreme BW-Entwicklung immer noch…

undefined

Christopher ist ein Model, wie ich es mir wünsche – nachdem ich ihm erklärt habe, daß „ein kleines bisschen“ nicht eine Drehung um 180 Grad meint… Spontanes Posing, immer für eine Überraschung gut, und mit Spaß dabei.

undefined

undefined

undefined

undefined

undefined

undefined

undefined
undefined

Aber bisher war eigentlich alles kalter Kaffee. Denn nun kam die großartige Léonie mit Gold, einem Kompressor, guter Laune und einem guten Blick vorbei ;-)

undefined

undefined

undefined

So, das wars erstmal wieder…

Zur Nachbearbeitung ein kleiner Nachsatz: Ich habe 2012 auch unter das Motto „Mehr Photoshoppen!“ gestellt. Das geht seinen Gang, aber eine krasse Bildbearbeitung oder echtes Bildcomposing törnt mich momentan noch nicht so richtig an, da mache ich lieber mehr Fotos. Ich spiele ja auch lieber Bass, als Spuren zu editieren. Nun werdet ihr auch ahnen, wie breit mein Grinsen war, als ich die Fotos straight out of cam auf dem Monitor sah !-)

Vielen Dank Christophe und Léonie für die tolle Session!

Bassig
Benjamin

P.S.: Wenn Applaus das Brot des Musikers ist, dann sind Kommentare der Applaus des Fotografen. Verstehste?