35/35. Warum weniger manchmal mehr ist.

Weniger: Brennweiten. Und Schlepp. Mehr: Inspiration. Und Wissen.

Im Juni/Juli dieses Jahres war ich „in der freien Zeit“ 35 Tage mit nur einem Objektiv an der Cam unterwegs: Mit dem 35mm 1.8 G. Es war die Zeit der WM, kann man einigen Bildern ansehen.

Inspiriert zu dem Projekt haben mich Fotos von Bert Stephani, auf dessen Blog ich von seinem 50/50 Projekt gelesen habe. Und 35 sind ja das 50 einer Crop-Cam…

Thematisch an Fotos heranzugehen, finde ich spannend, und wenn sich das Thema auf  ’nur‘ ein Objektiv mit der Lichtstärke 1.8, und – wie hier – eine Brennweite beschränkt, steht einem die Welt doch mehr als offen, oder? Auch wenn es eine 35mm-Welt ist!
Positiver Nebeneffekt: Ich lernte diese Linse wirklich kennen. Und, wie in diesem Falle, auch schätzen und liebhaben. Neben dem wirklich preis-werten, ultrascharfen 50mm 1.8 (sollte jeder Nikonianer haben), ist das 35er mein zweiter Must-Have-Kauftipp: Preis-Leistung unschlagbar. Und an einer Crop-Cam eben der legendäre 50mm-Ausschnitt, und dank Lightroom auch entzerrt.

Ich habe dieses 35/35-Projekt zunehmend genossen, und zählte am Ende die Tage, die mir noch blieben… Mit dem Ergebnis, daß das 35er das Objektiv ist, welches sich als „Fast-Immer-Drauf“ auf meiner Kamera befindet. Neben dem 17-55, aber wie soll ich ein 17-55/17-55 machen???

Viel Spaß mit den Bildern, sind alle spontan und ohne Blitz-Dings oder so…

Reminder: Neues Projekt angehen. Mehr Fotos machen.

Bassig
Benjamin