Foto-Bombing richtig gemacht.

Moin!

Heute hatte ich mal wieder großen Spaß mit meiner Art von Foto-Bombing ,-)

Seien wir mal ehrlich: Ein Foto zu ruinieren, weil man sich irgendwo ins Bild wirft, ist keine große Kunst. Aber es nervt einfach jeden, der an diesem Foto beteiligt ist. Und lustig ist es auch nicht. Lacht ja auch meistens keiner…

So. Und jetzt das mal bitte FETT hinter eure Ohren schreiben, ihr Hampelmänner: Beim nächsten Mal einfach nicht machen. Widersteht dem Impuls! Ist im Nachhinein ein gutes Gefühl, ich verspreche es euch ,-)

Meine Art von Foto-Bombing ist eine andere:

Punkt 1: Ein Gruppenfoto im Augenwinkel erhaschen, sich hinter den Fotografen schleichen, keiner ahnt Böses (habe ja auch nichts Böses vor) und ein Foto machen. (Das „Vorher“-Foto)

Punkt 2: Das Hüllenkremer-Gas geben, und mal ein bisschen Action einfordern. Bämmm!

Seht ihr den Unterschied?
Ich entschuldige mich beim Fotografen für meinen flapsigen Kommentar: „THAT’S how to do it!“ Mi dispiace.

Grüße aus Genua / Mailand!

Bassigst
Benjamin

P.S.: Praktiziere ich seit Jahren. Bei den Iren geht das auch sehr gut, und sogar besser! (Fotografiert 2010 in Galway)

Die großen Dinge…

Moin!

Well, manchmal sind es auch die großen und nicht die kleinen Dinge, die mich begeistern. Letzten Endes ist es aber eh egal, ob groß oder klein. Begeisterung ist das magische Wort. Eine hochgeschätzte Bass-Kollegin nannte mich mal den „Begeisterten Begeisterer“ – zu den Zeiten als ich noch unterrichtet habe. So isses immer noch. Heutzutage öfter mit einer Kamera als mit einem Bass…

Dieses Bild kommt groß an meine Wand, zu den anderen Lieblingsfotos! Mit Begeisterung.

Hach, ich liebe das Airbeat One! So viele Bässe wie bei Prodigy im Graben 2018 ,-) Festival-Motto: Get your fucking hands up!!! Taken @ Airbeat One 2019 with my trusty Nikon D4 and the incredible 14-24mm 2.8 . 

Immer gut Licht und viele, viele Bässe!

Bassigst
Benjamin

P.S: So sah das übrigens tagsüber aus (Fuji-Powered):

Die kleinen Dinge…

Moin!

Manchmal sind es die kleinen Konzerte, die einem das Herz erwärmen. Nicht Hurricane, Airbeat One, Deichbrand, M’era Luna, oder irgendein anderes solch großes Festival. Bitte nicht falsch verstehen: Ich liebe es, Menschen, Momente und Bands auf solchen Events zu fotografieren!!! Wer mich auf einem dieser Festivals getroffen oder gesehen hat, der weiß, wie viel Spaß ich dort habe :-))) Aber im ‚kleinen‘ Klub um die Ecke ist es eben auch bannig schön ,-) Schön nah dran, schön unkompliziert, schön direkt, schön familiär, schön halt.
Hier ein paar Fotos aus meinem Lieblingsklub in Hamburg: Dem Knust. Und wenn dann noch > 200 Kilo Hammond plus Leslie, Space Echo und Wurlitzer, ein Fender Mustang Shortscale-Bass mit Flatwounds und eine kleine Bassdrum samt groovigem Trommler auf der Bühne stehen – hach. Schön, eben. Herz warm.

Dank an Jazzhouse und das Knust, dass ihr solche Konzerte möglich macht, und danke an The Drawbars, die ihr so fluffig und mit Freude aufspielt, und die ihr solche Röhrenmonster durch die Gegend karrt! Schlussendlich (für die, die mich noch nicht kennen): Ich bin eben ein bekennender Hammond-, Leslie-, Flatwounds-, kleine Bassdrum- und Wurlitzer-Fan.

Nu aber, euch viel Spaß!

Seht selbst: Kleine Bassdrum. Shortscale Mustang. Hammond. Space Echo. Und natürlich The Drawbars, Jazzhouse und das Knust.

Aftershow-Party.

Und wer es bis hierhin geschafft hat, wird mit einem meiner Lieblingsfotos des Abends belohnt!

Tschüss mit „üss“, und bis bald auf einem der kommenden Festivals! Wer auf dem M’era Luna 2019 ist, give me high-five, oder Konfetti!

Bassigst
Benjamin

Wenn der Himmel voller Konfetti hängt…

Deichbrand 2019

Die Ansage war klar: „Im zweiten Song gibt es Konfetti. Keiner der Fotografen betritt die Metall-Böden im Graben vor den ersten zwei Songs, oder steht vor den Kanonen, sonst fliegt ihr raus!

Für die Nicht-Eingeweihten in Sachen professioneller Konzert-Fotografie: Der „Graben“ aka „The Pit“ ist der Bereich. wo euch in den ersten drei Songs oft die Fotografen vor euern iPhones im Bild stehen, die mit diesen antiquierten teuren Kameras, und den noch schwereren, noch teureren und noch antiquierteren Objektiven echt scharfe Fotos machen…

Einer der Fotografenmeute bin ich – der, der Spaß im Graben hat, euch anlacht, euch High Five gibt, euch fotografiert, rumtanzt, und der zu seiner Frisur steht :-)

Und zu den Metall-Böden: Gemeint sind die Meter vor der Bühne, welche mit Alu-Platten ausgelegt waren, auf denen z.B. die Bassboxen stehen – die hauen uns so schön in den Magen! (Wenngleich beim Deichbrand nicht so geil wie beim Airbeat One 2019…) Zwischen der ersten Absperrung und den Bässen war noch ein Streifen Gras, also da durften wir uns zwei Songs lang tummeln…

Back to Business: Beim zweiten Song gehen also die Konfetti-Kanonen los. O.K., dachte ich, schraubte im zweiten Refrain des zweiten Songs mein trusty 14-24mm 2.8 Weitwinkel drauf und erwartete viel Licht.

„Bämmm“: Der Himmel hängst voller Konfetti!

Danke euch im Publikum – ohne euch wäre das Foto ziemlich wertlos!

The Moment it clicks.

Bassigst
Benjamin

P.S.: Dieses Bild drucke ich mir groß aus und hänge es mir an die Wand ,-)

Foto des Tages

Szene eins: Fernsehaufzeichnung im Knust. Warm. Sehr, sehr warm. Vier Hemdenwechsel in einer Show. Vier Halbliterflaschen Wasser in anderthalb Stunden Aufzeichnung getrunken. Eigentlich schon alle Fotos für die Berichterstattung gemacht, aber immer noch auf der Suche nach dem „Moment it clicks“. Plötzlich von ungeahntem Licht von der Bühne geblendet. Ausgelöst.

Szene zwei: Bilder importiert. Bilder bearbeitet. An diesem Bild vorbeigekommen. Rumprobiert. Eine Tastenkombi gedrückt: Bämmm! The Moment it clicks! Danke, Christian Ehring.

Ich liebe es, gegen das  Licht zu fotografieren :-)

Bassig
Benjamin

P.S.: „Normale“ Fotos habe ich natürlich auch ,-) Die gibt es dann beim NDR.
P.P.S.: Ja, ich liebe normalerweise starke Kontraste. Aber das musste mal sein. Weil es so war! :-)))