Sauce Hollandaise – Mein Rezept.

Weil gerade Spargelzeit ist. Und weil Kochen Spaß macht. Und weil Facebook diese Nachricht zu lang erscheint. WTF?
Dann eben hier, wenn auch leider, leider ohne Bilder. Die kommen aber sicher noch! Es könnte allerdings ein logistisches Problen werden, eine leckere Hollandaise zuzubereiten, und den Prozess auch noch ansprechend in Szene zu setzen, denn: So eine Sauce verlangt die ganze Aufmerksamkeit!

Rezept für eine selbstgemachte Sauce Hollandaise, gerade an einen Facebook-Bekannten geschickt.

1 nicht zu kleine Schalotte klein würfeln, mit ca. 200 ml Weißwein (keine süße Plörre, eher trocken!), 4 EL Essig (kein Balsamico), ein paar Pfefferkörnern, Estragon (getrocknet etwa 2-3 gehäufte EL, oder etwas mehr), und etwas Salz aufkochen lassen und auf ca 4 EL Flüssigkeit runterreduzieren. Absieben. Etwas abkühlen lassen.
Währenddessen 1 Paket(!) Butter im Topf schmelzen.
3 Eigelb in die nicht zu heiße Reduktion geben, mit dem Mixer (ja, ja…) über einem Wasserbad (darf nicht kochen!) schön schaumig schlagen (kleinste Stufe!) – die Reduktion sollte jetzt ein Vielfaches des Ursprungsvolumens bekommen – und nun die geschmolzene Butter LANGSAM einfließen lassen, dabei weiter schlagen, und nicht alles auf einmal, eher so in ca 6-8 Portionen. Mit dem Finger die Temperatur der Sauce kontrollieren, sollte sehr warm, aber nicht brennend heiß sein. Dabei auch den Salz- und Säure-Bedarf checken. Ggf. etws Salz oder einen Spritzer Zitrone zugeben.

Wenn die Sauce Hollandaise keinen Stand hat, ist die Temperatur zu niedrig, oder du hast zu schnell die Butter eingekippt. Und wenn sie dir ausflockt, dann war es zu warm, das Wasser darf nicht kochen.

Gelingt mir so immer, und ist ein Träumchen!!!

Genau diese Sauce gab es gestern bei uns auch zum Spargel, mit Drillingen und Rosmarinschinken :-)

Und wo ich das so schreibe: ich wundere mich, daß ich noch keine Fotos davon gemacht habe. Das werde ich bei nächster Gelegenheit nachholen! (Wobei so eine Sauce Hollandaise die ganze Aufmerksamkeit erfordert, das benötigt gute Planung für das Shoot!)

Als Nachtisch (obwohl der wahrscheinlich nicht mehr reinpasst):

Schoko Malheur

Guten Appetit!

Bassig
Benjamin

Milena - Dienstag, 10. Mai 2011 - 15:33

hab’s nachgekocht und es war köstlich!!! danke sehr für das sehr feine rezept ;)

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